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Garantiezins bleibt stabil – Was das für Ihre Vorsorge bedeutet


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Viele Sparer hatten gehofft, dass die Zinswende am Kapitalmarkt schneller und deutlicher bei den klassischen Vorsorgeprodukten ankommt. Doch nun zeichnet sich ab: Der Höchstrechnungszins (oft „Garantiezins“ genannt) wird vorerst bei 1,0 % bleiben.



Warum gibt es keine weitere Erhöhung?

Obwohl wir uns deutlich über dem Rekordtief von 0,25 % der Vorjahre befinden, hat sich die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) dafür ausgesprochen, den Ball flach zu halten. Die Begründung: Die wirtschaftspolitische Lage bleibt anspruchsvoll. Auch wenn die Zinsen am Markt gestiegen sind, müssen Versicherer langfristig und extrem sicher kalkulieren können. Das Bundesfinanzministerium folgt dieser vorsichtigen Linie in der Regel.


Was heißt das für Sie konkret?

  1. Kein Grund zum Warten: Wer auf eine baldige Anhebung auf 1,25 % oder mehr spekuliert hat, um einen Vertrag abzuschließen, muss umplanen. Ein Zuwarten bringt aktuell keinen Renditevorteil bei den Garantien.

  2. Klassik bleibt in der Nische: Die Zeiten, in denen man mit 4 % Garantiezins (wie in den 90ern) entspannt für das Alter vorsorgen konnte, kommen so schnell nicht wieder. Die „klassische“ Lebensversicherung bleibt daher eher ein Nischenprodukt.

  3. Moderne Konzepte sind gefragt: Da die reine Garantie kaum die Inflation ausgleicht, setzen wir für Sie verstärkt auf moderne, hybride Lösungen. Diese kombinieren Sicherheit mit der Chance auf deutlich höhere Renditen durch eine intelligente Anlage am Kapitalmarkt.


Unser Fazit: Stabilität ist gut, aber für den echten Vermögensaufbau brauchen wir heute flexiblere Bausteine als nur den Garantiezins.

 
 
 

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